Uni-Logo
Sie sind hier: Startseite Forschungsmanagement
Artikelaktionen

Forschungsmanagement

  

  

Herzlich willkommen beim Forschungsmanagement der Medizinischen Fakultät

im Dekanat der Medizinischen Fakultät, Elsässer Str. 2m, 79110 Freiburg, Fax: 0761 / 270-84670 (Lageplan Nr. 20).

Der Aufgabenbereich des Forschungsmanagements (FOMA) der Medizinischen Fakultät umfasst Forschungsförderung, strategische Forschungsplanungen und Qualitätssicherung in der Forschung.

  

 

Tätigkeitsschwerpunkte


Wir bieten Unterstützung bei der:

  • Einwerbung von Drittmitteln

  • Antragstellung sowie bei wissenschaftlichen und administrativen Belangen

  • Unterstützung im Emmy Noether-Verfahren (Arbeitgeberzusage)

  • Auswahl geeigneter Förderorganisationen und Förderinstrumente mittels Screening passender Förderprogramme für die Projektideen
  • Entwicklung und Präzisierung von Projektkonzepten und -ideen
  • Inanspruchnahme von Förderverfahren bei der DFG, dem BMBF und sonstigen Förderern
  • Suche nach Kooperationspartnern für wissenschaftliche Projekte
  • Nutzung fakultätsinterner Förderungen (z. B. bei Anschubfinanzierungen, Nachwuchsförderung, Stiftungen und Preise)
  • Entwicklung und Ausrichtung der persönlichen Karriere durch Forschungsförderung


Die Forschungsförderung erfolgt unterschiedlich: Durch Unterstützung von Einzelprojekten und Kooperationen, Auszeichnungen für herausragende Forschungsleistungen, Förderung wissenschaftlicher Infrastruktur und wissenschaftlicher Kontakte.

Die kontinuierliche Beobachtung und Bewertung von Forschungs- und Technologietrends ist eine Grundlage für die strategische Forschungsplanung. Zu den weiteren Tätigkeitsbereichen gehört auch die Evaluation von Forschungsaktivitäten.

 

 

Leitung

 
 

Prof. Dr. med. Brigitte A. Volk-Zeiher
Tel.: 0761/270-72520
brigitte.volk-zeiher@iuk-freiburg.de

 

Frau Professor Dr. med. Brigitte A. Volk-Zeiher ist Fachärztin für Innere Medizin und Gastroenterologie

  • mit langjähriger klinischer Erfahrung, unter anderem als Oberärztin
  • mit breit gestreuter Erfahrung in klinischer Forschung wie auch in der Grundlagenforschung und längeren Forschungsaufenthalten im In- und Ausland (Schweiz, USA)
  • mit langjährigen Gutachtertätigkeiten für verschiedene Fakultäten und Einrichtungen
  • delegiert an die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und zum Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
  • ehemalige Frauenbeauftragte
  • viel gefragter Coach für angehende exzellente Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen bei der Karriereplanung

Den ausführlichen Lebenslauf finden Sie hier

 

 

Interview mit Frau Professor Volk-Zeiher


Warum wurde überhaupt das Forschungsmanagement (FOMA) an der Medizinischen Fakultät Freiburg eingerichtet?

Der Aufbau des Forschungsmanagements an der Medizinischen Fakultät war zunächst in gewisser Weise ein "Pilotprojekt" und ist inzwischen meine ganz persönliche "emergency task force" geworden. Bei meinem Dienstantritt am 1. Januar 2001 bekam ich von der Fakultät nur eine einzige, klar definierte Aufgabe gestellt: Die Drittmitteleinnahmen möglichst schnell und signifikant zu steigern. Denn nachdem die Medizinische Fakultät 1998 Autonomie über ihren Haushalt erhalten hatte, gesellte sich zu der Verantwortung auf der Ausgabenseite noch die für die Einnahmenseite hinzu; sprich: Die Drittmitteleinwerbung. Das hieß ganz klar: Geld, das wir nicht in der Lage waren einzuwerben, würde irgendwann an wichtiger Stelle fehlen.

Gleichzeitig wurde der wettbewerbliche Druck auf die Fakultät durch die Einführung der LeistungsOrientierten Mittelvergabe (externe LOM) durch das MWK unter den vier Landesuniversitäten Baden-Württembergs (Tübingen, Ulm, Heidelberg/Mannheim* und Freiburg) immer größer. Die Forschungsleistung wurde und wird evaluiert auf der Grundlage der Publikationsleistungen und der Drittmitteleinwerbung der Wissenschaftler. Zum damaligen Zeitpunkt gehörte die Medizinische Fakultät hier nicht zu den Gewinnern. Es bestand also Handlungsbedarf und das Anforderungsprofil dieser wachsenden Hochschulautonomie war nicht gerade gering. Nun war auf der Stelle Kompetenz in Wissenschaft und Management zugleich gefordert.
*(seit 2007)
 

Was war Ihre persönliche Motivation zum Aufbau des Forschungsmanagements (FOMA)?

Meine persönliche Motivation lag und liegt nach wie vor darin, an der Schnittstelle von Forschung, Krankenversorgung und hochschulpolitischen Fragen, also z. B. zwischen Ministerien und Forschungsförderorganisationen einerseits, Medizinern und Wissenschaftlern auf der anderen Seite den interkulturellen Austausch zu pflegen und zielgerichtet zu vermitteln. Dazu zähle ich auch meine Zeit als Frauenbeauftragte. Seither ist mir dir Problematik der Frauen bekannt und es ist mir ein besonderes Anliegen diese zu unterstützen.
 

Durch meine langjährige Erfahrung in Klinik und Forschung, meine Tätigkeit in verschiedenen Gremien sowie meinen langjährigen Einsatz in der Hochschulpolitik, habe ich die Problematik der Kommunikation unter den verschiedenen Disziplinen aus allen Blickpunkten eigenständig betrachten können, so dass ich geradezu ideale Voraussetzungen und einen idealen Erfahrungsschatz mitbringe, um ein Forschungsmanagement erfolgreich zu leiten.
 

Vor allem habe ich die Probleme der "Klinischen Forschung" aus der Sicht des Wissenschaftsrates (WR), der Senatskommission "Klinische Forschung" bei der DFG, im Rahmen des Gesundheitsforschungsprogramms des BMBF und nicht zuletzt aufgrund meiner eigenen Erfahrung als Oberärztin von verschiedenen Seiten kennen gelernt. Die Anliegen der Beteiligten habe ich daher sehr genau im Blick.

 

Begeistert von den Ideen, Grundsätzen und dem Erfolg der DFG, war mein erstes Ziel im Dekanat so etwas wie eine "Mini-DFG" zu etablieren und exzellente Forschung in allen Bereichen zu unterstützen. Nach den Regeln der wissenschaftlichen Community und nach den von Wissenschaftlern gesteuerten Prinzipien und Abläufen. ...Die Fortsetzung dieses Interviews finden Sie hier.

 

Benutzerspezifische Werkzeuge